
Druckmaschinenhersteller wenden sich immer wieder an uns für unsere UV-Lampen – denn eines ist am wichtigsten: wiederholbare Präzision bei der Leistungsausgabe. In der Praxis führt eine Lampe, deren Leistungswert abweicht oder die unregelmäßig funktioniert, nicht nur dazu, dass Tinte verschwendet wird. Zudem wird dadurch die Validierung der Druckprozesse beeinträchtigt, die Druckmaschine kommt zum Stillstand – und ein einfacher Test verwandelt sich in eine kostspielige Angelegenheit. Unsere UV-Lampen für Labore sind so konstruiert, dass solche Unwägbarkeiten ausgeschlossen werden.
Was technisch wirklich wichtig ist
Wir passen das Spektrum der UV-Strahlen genau an die Anforderungen an. Bei Offsetdruck sind 365 nm erforderlich, um eine tiefe Vernetzung der Materialien zu erreichen. Beim Flexodruck funktioniert es am besten bei Wellenlängen von 385–405 nm – so entsteht eine stabile Oberfläche ohne Beeinflussung durch Sauerstoff. Für den Siebdruck ist eine hohe Strahlungsintensität erforderlich – mindestens 12 W/cm² – damit dicke Schichten schnell trocknen können.
Jede Lampe wird hinsichtlich ihres spektralen Ausgangswerts sowie der Reproduzierbarkeit der Dosis kalibriert. Dadurch bleiben die Messwerte des Radiometers von Test zu Test konstant. Wir verwenden ozonfreies Quarzglas, dichroische Reflektoren sowie strenge Toleranzen bezüglich der Bogenlänge – dadurch bleibt die Energiedichte über die Lebensdauer der Lampe innerhalb von ±3 % konstant.
Warum das im praktischen Einsatz wichtig ist
OEM-Partner nutzen diese Konstanz bei der Abnahme der Druckmaschinen, bei der Formulierung der Tinten sowie bei der Qualifizierung der Materialien. Wenn die Leistung konstant ist, kann man den Trocknungsprozess optimieren, mehrere Tests überspringen und gleichzeitig Farbe sowie Haftung auf dem gewünschten Niveau halten. Die Energiedichte bleibt vorhersehbar – man muss sie also nur einmal festlegen, und sie bleibt dann über mehrere Schichten hinweg konstant. Gerade diese Reproduzierbarkeit macht unsere Lampen zu idealen Komponenten für ihre Systeme.
Die Details, die den Unterschied ausmachen
Die Installationsanforderungen sind sehr streng. Die Bogenlänge, die Geometrie der Reflektoren sowie der Typ der Verbindungen müssen genau auf die Anforderungen der Druckmaschine abgestimmt werden – andernfalls sinkt die Strahlungsintensität und die Dosis wird ungenau.
Lassen Sie die Lampen mit der vorgeschriebenen Leistung arbeiten und geben Sie ihnen Zeit zur Abkühlung zwischen den Einsätzen. Dadurch wird der Quarzkörper geschützt und die Leistung bleibt stabil.
Überprüfen Sie das spektrale Ausgangssignal am Anfang jeder Testreihe mithilfe eines kalibrierten Radiometers. Die Bedingungen vor Ort können sich ändern – daher müssen Ihre Daten weiterhin zuverlässig sein.