
Auf einer Fertigungslinie mit einer Geschwindigkeit von 80–120 m/min wartet die Presse auf nichts. Wenn die UV-Lampe den Lack nicht sofort festigt – also eine vollständige Verklebung ohne Kompromisse – entstehen verschmierte Drucke, ein Anstieg der Produktmenge und eine Pause in der Produktion. Das ist keine „zusätzliche“ Heilungsschicht – es handelt sich dabei um eine Eigenschaft, die gemessen werden kann und die unbedingt erreicht werden muss.
Was wirklich wichtig ist Wir beginnen mit einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe, die auf die geeignete Wellenlänge eingestellt wird. Bei 365 nm wird die Energie tief in die Lackschicht eindringen lassen; bei 385 nm wird die Trocknungszeit an der Oberfläche beschleunigt – ohne dass es zu einer Übertrocknung kommt. Die maximale Strahlungsintensität beträgt 12 W/cm², gemessen bei einer Arbeitsentfernung von 10 mm. Die Leistungsdichte bleibt über die gesamte Fläche gleich, sodass auch an den Rändern die gleiche Intensität herrscht – keine dünnen Stellen.
Für typische Textil-UV-Tinten gilt eine Trocknungsrate von über 100 m/min, wobei die abgegebene Energiedichte im Bereich von 600–800 mJ/cm² liegt. Ein Dichroikreflektor sorgt dafür, dass die Energie nur im richtigen Spektralbereich abgegeben wird und reduziert außerdem die IR-Strahlung. Das Arbeiten ohne Ozon hält die Lampe kühler – die Leistung bleibt dabei über 2.000 Stunden hinweg innerhalb von ±3%.
Warum diese Anlage auf der Fertigungslinie funktioniert Diese Lampe ermöglicht eine höhere Produktivität, als die Presse alleine erreichen kann. Wenn die spektrale Abgabe stabil ist, trocknet die Lackschicht sofort nach dem Verlassen des Druckkopfes. Dadurch kann man sofort weiterarbeiten, falten, ohne dass es zu Rissen kommt, und die Produkte können schneller versandt werden.
Der Energieverbrauch sinkt, da die Energie gezielt eingesetzt wird – es kommt zu keinem Energieverschwendung. Die Lebensdauer der Lampe wird durch die Konstruktion verlängert. Wir haben Geräte, die bereits mehr als 5.000 Stunden lang funktionieren, ohne dass die Leistung um mehr als 5% abnimmt. Weniger Pausen, weniger Ausschuss – eine zuverlässige Produktionsleistung.
Was bei der Installation beachtet werden muss Die Arbeitsentfernung ist entscheidend. Halten Sie diese 10-mm-Distanz ein – das ist die ideale Distanz für die Kontrolle der Strahlungsintensität und der Wärmeentwicklung. Wenn das Material näher kommt, besteht die Gefahr von Beschädigungen der empfindlichen Beschichtungen.
Die Lampe passt in Standard-Flexo-/Screen-Module – doch die Geometrie des Reflektors sowie die Stromversorgung müssen zur Breite des Materials sowie zum Verweilzeitraum passen. Es gibt eine Aufwärmzeit von 180 Sekunden, bis die gewünschte Leistung erreicht ist. Stellen Sie die Schaltstrategie so ein, dass sie mit dem intermittierenden Arbeitsrhythmus der Presse übereinstimmt.