
Wenn ein importierter Ersatzteil dazu führt, dass die Produktionslinie einen Monat lang stillsteht, hört die Arbeit dennoch nicht auf. Wir liefern maßgeschneiderte UV-Lampen für die PCB-Herstellung innerhalb von 7 Tagen – außerdem halten wir Lagerbestände für Notfälle bereit, bei denen alles stillsteht.
Was technisch wichtig ist:
Wir passen die Lampe so an, dass sie die spektralen Eigenschaften des verwendeten Tintens sowie der Lötmaske berücksichtigt. Herkömmliche Hochdruckquecksilberdampflampen liefern eine stabile Leistung bei 365 nm und 395 nm; die maximale Strahlungsintensität liegt dabei bei über 1.200 mW/cm² im Zentrum des Lichtbogens. Reflektoren verwenden dichroische Beschichtungen, um die Verteilung der spektralen Energie zu steuern – dadurch gelangen mehr Photonen in den Absorptionsbereich des Photoinitiators, während weniger Wärme entsteht.
Wir messen und dokumentieren die Leistung der Lampen. Jede Lampe wird mit Daten eines Spektralradiometers geliefert – einschließlich der Energiedichte (mJ/cm²) im Bereich der Aushärtung sowie der Intensitätsverteilung auf dem Substrat. Die minimale Lebensdauer einer Lampe beträgt 1.000 Stunden; bei korrekter Nutzung sinkt die Leistung nach 800 Stunden nur um weniger als 5%.
Warum das in der Praxis funktioniert:
Die PCB-Produktionslinien müssen ständig in Betrieb bleiben. Wir können die Lampen schnell anpassen – in Bezug auf Länge, Abstand zwischen den Elektroden sowie Anordnung der Anschlüsse – sodass die Lampe in die bestehende Ausrüstung passt, ohne dass die gesamte Aushärtungsanlage neu konstruiert werden muss. Bei Tinten für Screen-Print-Lötmasken sorgt das 365-nm-Licht für eine tiefe Vernetzung der Pigmentlagen, während das 395-nm-Licht dicke Schichten ermöglicht, ohne dass es zu einer übermäßigen Aushärtung der Oberfläche kommt.
So lassen sich kürzere Produktionszyklate erreichen, ohne dass die Haftung oder Härte der Schicht beeinträchtigt werden. Zudem sinkt der Energieverbrauch pro Board, da der Reflektor die nutzbare UV-Strahlung genau dorthin lenkt, wo sie benötigt wird.
Was unbedingt beachtet werden muss:
Die Lampe muss zum jeweiligen Antriebssystem passen. Wir liefern Lampen, die für die Spannung und das Zündprofil Ihres Systems geeignet sind. Eine nicht passende Ballasteinheit verkürzt jedoch die Lebensdauer der Lampe und verfälscht außerdem das Spektrum. Stellen Sie sicher, dass der Quarzkörper frei von Ozon ist und dass der Lampenkörper über das Substrat hinausragt.
Ein geringerer Abstand zwischen den Elektroden erhöht zwar die Intensität, erhöht aber auch die Temperatur des Substrats. Überwachen Sie daher die Temperatur. Bei Mehrprozesslinien, in denen Flexo-, Screen- und Offsetdruck verwendet werden, sollten zunächst die dominierende Wellenlänge sowie die Leistungsintensität festgelegt werden. Wir passen die Lampe an Ihre Maschine an – und nicht umgekehrt.