
Lassen Sie uns über die 80W/cm-Geräte mit Quecksilberdampflampe im Textilbereich sprechen.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie eine Aufschrift auf einem T-Shirt eigentlich dort bleibt? Es geht dabei nicht nur darum, die Tinte zu trocknen – es handelt sich eher um einen „Zaubertrick“ auf molekularer Ebene. Genau da kommen diese 80W/cm-Geräte ins Spiel. Sie bewirken eine Reaktion, bei der die Harze und Pigmente direkt in den Stoff eingebaut werden.
Die Bedeutung der Leistungsstärke
Wenn wir von 80W/cm sprechen, meinen wir damit die enorme Leistung dieser Geräte. Man benötigt genau diese Intensität, damit das UV-Licht nicht nur an der Oberfläche bleibt, sondern tief in die Tinte eindringen kann und somit auch den Stoff erreicht.
Quecksilberlampen sind hervorragend, denn sie senden Lichtwellen in verschiedenen Wellenlängen aus – insbesondere 254 nm und 365 nm. Dadurch können sie sowohl dünne Schichten als auch dicke, widerstandsfähige Beschichtungen bearbeiten.
Wenn man versucht, an der Leistungsaufnahme zu sparen, bekommt man Probleme: Die Aufschriften werden klebrig, oder schlimmer noch: Die Aufschrift blättert bereits beim ersten Waschen ab. Das möchte wohl niemand.
Das Problem mit der Hitze
Hier liegt das Problem: Diese Geräte werden sehr heiß. Das Quarzglas muss stark genug sein, um dem hohen Druck und der Hitze standzuhalten, ohne zu verbiegen. Die Geräte sind dafür konzipiert, in die langen Transportröhren einzubauen – doch die Verkabelung und die Ballastgeräte müssen ebenfalls richtig eingestellt sein. Wenn das nicht der Fall ist, funktionieren die Geräte nicht richtig und verbrennen viel früher, als es sollte.
Außerdem gibt es noch die Infrarotwärme. Bei 80W/cm ist das eine Menge Wärme. Wenn die Transportbänder zu langsam laufen oder die Kühllüfter vom Staub verstopft sind, kann der Stoff beschädigt werden. Bei Polyesterstoffen kann es sogar dazu kommen, dass der Stoff verformt wird. Das Kühlsystem muss daher ausreichend leistungsstark sein, um der entstehenden Hitze standzuhalten.
Wo diese Geräte verwendet werden
Man findet diese Geräte überall in Textilfabriken:
*Digitaldruck: Damit die Tinte sofort nach dem Auftragen trocknet.
*Spezielle Beschichtungen: Zum Beispiel, um Jacken wasserabweisend oder brandresistent zu machen.
*Schablonendruck: Damit dicke, widerstandsfähige Beschichtungen aufgetragen werden können.
Das Beste daran: Wenn die elektrischen Anschlüsse und Reflektoren passen, kann man diese Geräte einfach gegen das alte System austauschen. Man muss sie nur anschließen und wieder mit der Arbeit beginnen.