
Wie man eine korrekte UV-Behandlung durchführt: Es geht nicht nur um die Lampe
Viele Geschäfte behandeln UV-Lampen wie herkömmliche Glühbirnen. Man schließt sie einfach an und hofft auf das Beste. Doch wenn man eine saubere Behandlung der Oberfläche erreichen oder sicherstellen möchte, dass diese tatsächlich steril ist, kann man nicht einfach drauflos experimentieren. Alles hängt davon ab, ob das Licht der Lampe mit der Chemie der verwendeten Materialien vereinbar ist.
Leistung versus Wärme – das Gleichgewicht finden
Beim Auswählen eines Systems wird oft über Leistung in Watt sowie Spannung gesprochen. Mehr Leistung bedeutet zwar, dass die Maschine schneller arbeiten kann – das klingt gut. Doch es gibt einen Haken: Wenn man all diese Energie in einen kleinen Quarztubus packt, wird es sehr heiß. Wenn die Kühlventilatoren oder Wasserkühlungen nicht ausreichen, wird die Lebensdauer der Lampe stark verkürzt – oder schlimmer noch: Der Quarz kann zerbrechen. Uns ist die Zahl auf dem Etikett egal. Wir kümmern uns darum, wie viel Energie tatsächlich auf das Produkt trifft – gemessen in mW/cm².
Die kleinen Dinge, die Ihre Ausrüstung ruinieren können
Die Reinheit des Quarzes ist wichtig. Wenn er nicht hochwertig ist, nimmt die Lampe ihre eigene Energie auf, anstatt sie auf die zu behandelnde Oberfläche zu übertragen. Das ist Verschwendung. Zudem spielen auch die Anschlüsse eine Rolle. Egal ob es sich um R7s- oder SK15-Anschlüsse handelt – die Verbindung muss perfekt sein. Eine lose Verbindung führt zu kleinen Funken, was wiederum dazu führt, dass die Lampe kaputtgeht. Wir stellen sicher, dass die Anschlüsse fest sitzen, damit der Stecker nicht überhitzt, wenn Strom fließt.
Drucken und Desinfizieren – zwei verschiedene Bereiche
Beim Drucken versucht man im Grunde, Moleküle miteinander zu verbinden. Ist die Intensität zu gering, bleiben die Oberflächen klebrig. Ist sie zu hoch, wird das Material verbrannt. Bei der Desinfektion geht es darum, das 254-nm-Licht zu nutzen, um das mikrobielle DNA zu zerstören.
Wir liefern Ihnen keine einfache Box mit Produkten und wünschen Ihnen viel Erfolg. Wir helfen Ihnen dabei, die richtige „Dosis“ zu berechnen – also wie intensiv das Licht ist und wie lange es auf die Oberfläche wirkt. Die Geschwindigkeit der Maschine muss genau dazu passen – sonst entstehen unvollständig behandelte Stellen, die den ganzen Produktionsprozess ruinieren können.